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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Sightseeing in Cairns

Heute morgen war gerade Flut, als wir an der Esplanade in Cairns waren. Das Meer sieht so viel schöner aus, als wenn die Ebbe nur einen eher schlammigen Grund hinterlässt. Zur Zeit wird in Cairns sehr viel gebaut, Hochhäuser mit Eigentumswohnungen und schöner Meersicht gehen gerade im Dutzend hoch.

Da vor der Stadt kein schöner Strand liegt, baute die Stadt eine Poollandschaft direkt am Meer. Hier ist der Eintritt gratis, Umkleidekabinen, Duschen und WCs stehen in grosser Zahl zur Verfügung. In der Parklandschaft gibt es zudem viele Gasgrills, die den Besuchern gratis zur Verfügung gestellt werden und welche offenbar gut genutzt werden.

Am Rand des Salzwasserpools gibt es solche Schächte, bei denen ein Schild warnt, es sei eng und der unbefugte Zutritt sei ohnehin verboten. WTF?

Das ehemalige Bürgermeisteramt der Stadt dient mittlerweile als öffentliche Bibliothek. Immerhin bleibt das für australische Verhältnisse historische Gebäude so stehen und wird nicht ebenfalls für Eigentumswohnungen oder Hotels geopfert.

Rauchen ist in Australien sehr verpönt: Die Packung kostet bis 20 AUD, knapp 18 CHF. Umso erstaunlicher ist dieses Geschäft, welches an prominenter Stelle für die Sucht wirbt. Da Tabak allein wohl nicht für genügend Umsatz sorgt, bietet der Tobacconist noch MoneyGram - eine Geldüberweisungs-Dienstleistung - sowie auch eine Wechselstube an. Souvenirs werden ebenfalls verkauft. Das Geschäftshaus selber ist aus Wellblech und damit eher langweilig.

Anders dieses Gebäude, welches aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts stammt. Zumindest eine gewissen Charme kann man ihm nicht absprechen.

Auch dieses Gebäude stammt aus 1907 und ist in diesem Kontinent schon uralt. Heute ist es ein Schnellrestaurant.

Den früheren Nachmittag benützten wir, um dem Botanischen Garten einen kurzen Besuch abzustatten. Es gibt hier eine grössere Sammlung von Kannenpflanzen, welche in einem Gewächshaus wachsen. Das Haus verfügt aber über keine dichten Glaswände, lediglich dünne Gitter halten die Schädlinge draussen. Das Haus muss in diesem Klima nicht geheizt werden!

Ein weiteres, hübsches Exemplar einer Kannenpflanze. Diese Kannen dienen der Pflanze zur Nahrungsbeschaffung. Stickstoff und andere lebenswichtige Mineralien kann sie nicht in genügender Menge aus dem Boden aufnehmen, sie holt sich diese von Insekten, welche in die Kanne hineinfallen und verdaut werden. Schön anzusehen, eine hinein gefallene Fliege findet dies aber wohl kaum.

Den Schlusspunkt unter den heutigen Tag macht dieser Schmetterling, von welchen es im Garten viele verschiedenen Sorten gab.
