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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Ein grosses Loch in der Küstenlinie
Kiama ist eine kleine Ortschaft, die etwa 100 km südlich von Sydney am Pazifik liegt. Das Besondere am Ort ist ein sogenanntes Blowhole, ein Loch in der Küste, durch welches die sich an der Küste brechenden Wellen bei richtigem Wellengang bis zu 60 m hoch schiessen. Das Blowhole gilt als das grösste der Welt.

Wenn gerade keine grössere Welle auf die Küste aufläuft, ist hier nicht viel los. Viele Touristen warten auf die nächste Aktion, teilweise kann dies länger dauern.

Ich fand ein gutes Bild zur Erklärung des Phänomens im Internet.

Heute war der Wellengang eher mässig, das Wasser schoss denn auch nicht sehr hoch aus dem Loch hinaus. Jedesmal, wenn sich die Gischt zeigte, schrien die Besucher lauf auf.

Beim Blowhole steht ein bekannter Leuchtturm, der gerade für die Feierlichkeiten des Jubiläums der ANZAC-Truppen neu gestrichen wurde. ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps, eine Truppe aus Soldaten aus New Zealand, Australia und Tonga, welche im ersten Weltkrieg in Gallipoli in der Türkei kämpften. Viele Soldaten kamen dabei ums Leben und nun ist der 25. April jedes Jahr ein nationaler Gedenktag in Australien.

Etwas südlich von Kiama liegt ein weiterer weisser Sandstrand am Pazifik. Wir fuhren noch etwas bis nach Shoalhaven-Heads am südlichen Ende der 7-Mile-Beach.

Unser Camper bei einem Aussichtspunkt mit dem 7-Mile-Beach im Hintergrund. Heute war das Wetter glücklicherweise wieder besser, die Temperatur stieg tagsüber auf 25 Grad und der Himmel war meist blau.
