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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
Wieder einmal Johannesburg - diesmal nur ein Zwischenstopp
Gestern flog ich um 20:00 von Zürich ab und sollte um 21:00 in Frankfurt sein. Leider hatte mein Flieger ziemlich viel Verspätung und ich befürchtete schon, dass ich den Flug von Frankfurt nach Johannesburg verpassen würde. Die lediglich 35 verbleibenden Minuten für das Umsteigen wären ohne Rollstuhl und schnellem Transport-Wägeli nicht zu schaffen gewesen. So klappte es ganz knapp. Der anschliessende Flug nach Johannesburg verlief ohne Zwischenfall, ich konnte sogar einigermassen gut schlafen. Ich war in der Premium-Economy gebucht, da kein Business Ticket mehr verfügbar war. Diese Zwischenklasse ist bei Lufthansa nicht sonderlich gut, die Sitze sind nicht viel breiter als in der Economy, auch lassen sie sich kaum nach hinten senken. Erholsamer Schlaf sieht anders aus. In der 747-800 ist in der Premium-Economy die Bestuhlung 2-4-2, ganz schön dicht!

Mit diesem Plakat werden die Engländer in Johannesburg empfangen: 10 Minuten Sonnenschein sind hier ein Witz, die Standard Bank bietet aber mit etwas Augenzwinkern das internationale Banking in £ an. Damit auch die Heimweh-Engländer in ihrer Währung handeln können!

Mein Flieger kam 45 Minuten vor demjenigen von Paul an, ich konnte ihn bei seiner Ankuft fotografieren. Gemeinsam werden wir in den kommenden Wochen in Namibia unterwegs sein. Ich freue mich, für Paul den Reiseführer spielen zu dürfen!

Am Nachmittag machten wir ein wenig Sight-Seeing in Johannesburg, auf welchem Kontinent sich diese Stadt befindet wird klar, wenn man sich die Souvenir-Geschäfte ansieht. So schön ein Zebra in freier Natur ist, so wenig möchte ich ein solches Fell bei mir zu Hause auf den Boden legen. Aber offensichtlich finden diese Souvenirs ihre Käufer!

Sandton ist einer der modernsten und teuersten Stadtteile von Johannesburg. Hier liegt auch das grosse Einkaufszentrum Sandton-City mit dem Nelson Mandela Square. Dort wollten wir heute in einem wunderbaren Steakhouse (Klick mich!) essen. Eine zum wiederholgen Male sehr gute Wahl! Das ganze Quartier ist neu gebaut, viel Glas und Stahl prägen die Fassaden der modernen Häuser.

Fertig gebaut ist das Quartier noch lange nicht, an allen Ecken und Enden spriessen neue Häuser aus dem Boden. Obwohl die lokale Währung bedingt durch die Misswirtschaft der aktuellen Regierung am Boden ist, geht die Bauerei munter weiter.
Morgen fliegen wir bereits um 12 Uhr von Johannesburg weiter nach Windhoek in Namibia, um dann unsere Rundreise zu starten. So modern ist Windhoek nicht, da liegen noch einige Jahrzehnte Entwicklung zwischen den beiden Städten.
