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- Kategorie: Winterreise 16 / 17: Sechste Etappe - Thailand 17 mit Ruth
Abgebrochener Versuch in die Berge zu fahren
Unser ursprünglicher Plan war es, heute in die Berge zu fahren und eine grössere Ortschaft nahe der Grenze zu Myanmar zu besuchen. Wir machten uns auf den Weg, verpassten aber im Laufe des Tages irgendwo eine Abzweigung und mussten dann irgendwann umkehren, da wir nicht in der Pampa ohne Hotel stranden wollten. Die gewählte Strasse endete nach einer kleinen Ortschaft im Feld. Wir nützten den Tag, um die Gegend auf der Rückfahrt genauer zu erkunden. So bleibt die Fahrt trotzdem in guter Erinnerung.
Schliesslich fanden wir ein annehmbares Hotel nördlich von Chiang Mai, welches wir morgen als Ausgangspunkt zur weiteren Erkundung dieser Gegend nützen werden.

Ausserhalb von Chiang Mai trafen wir am Morgen auf die ersten Reisfelder, welche hier noch nicht erntereif waren. Im Hintergrund die Berge, in welche wir fahren wollten.

Nahe bei unserem Umkehrpunkt trafen wir auf eine neuer Anlage mit einigen Buddha-Figuren. Auf dem Berg wird gerade eine grosse Buddha-Statue errichtet, diese ist aber noch nicht fertiggestellt. Von der Strasse aus sah es sogar so aus, als ob die Bauarbeiten schon seit längerem ruhen würden. Wir begnügten uns deshalb mit der kleinen Anlage am Fuss der Treppe, zumal die Temperatur auch in dieser Höhe noch über 35 Grad betrug. Auch dieses Treppengeländer ist mit Fabeltieren verziert, wobei das eine gerade das andere frisst. Gute Schlange, böse Schlange?

In der Höhe sind die Reisfelder bereits abgeerntet, im Hintergrund wird noch Tabak angebaut. Die Häuser in dieser Gegend bestehen beinahe ausschliesslich aus Teakholz.

Auf der Fahrt zum Umkehrpunkt lagen einige Elefanten-Camps, wo diese Tiere einerseits zur Arbeit im Wald eingesetzt werden, da die Ortschaft aber recht nahe bei Chiang Mai liegt, finden hier immer noch Elefanten-Ausritte statt. Diese Touristen-Aktivität wird zum Glück für die Elefanten in weiten Teilen Thailands nicht mehr angeboten.

Ein grosser männlicher Elefant steht im spärlichen Schatten eines Baumes. Seine Stosszähne wurden ihm abgesägt, damit er keine Beute für die Elfenbein-Jäger mehr ist.

Als wir wieder ins Flachland zurück gekehrt waren, sahen wir hier, wie ein Reisfeld gerade neu bepflanzt wird. Eine anstrengende Arbeit, doch notwendig, wenn der Bauer etwas zu essen haben will. Und für mich ein interessantes Bild.
