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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Erste Etappe: South Africa
Homöopatische Löwen waren keine Option
Einmal mehr waren wir heute unter anderem auf der Suche nach den ersten Katzen. Von Olifants fuhren wir direkt nach Satara, etwa 50 km auf der Teerstrasse. Von Satara aus wollten wir in Richtung Osten fahren, wo in den letzten Tagen Löwen und andere Katzen gesichtet wurden.

Auf dem Weg von Olifants in Richtung Süden überquert die Strasse den Olifants-River, der permanent Wasser führt. Zur Zeit zwar eher wenig, aber doch noch genügend für Wasservögel und das eine oder andere Krokodil. Auch Hyppos leben im Fluss.

Wasserböcke heissen zwar so, sind aber nicht nur im Wasser anzutreffen. Meist leben sie in der Nähe von Wasserstellen, ab und zu aber auch in eher trockenen Gebieten. Hier im Süden des Krüger Parks hat es offensichtlich schon seit langem nicht mehr geregnet, die meisten Wasserstellen sind trocken und die Flussbetten ebenfalls leer. Auch die Vegetation ist über weite Strecken verdorrt, frisches Gras ist nur noch eine ferne Erinnerung. Wovon die wenigen Tiere leben ist kaum zu verstehen.

Giraffen können mit der Trockenheit offensichtlich recht gut umgehen. Dieses stolze Tier konnte auf jeden Fall immer noch leicht indigniert auf uns herunter blicken. Zu den grünen Blättern auf den Bäumen hat ohnehin nur sie mit ihrem langen Hals Zugang.

Longtailed Shrikes sind im Süden des Kruger NP recht häufig zu beobachten. Hier gerade vier zusammen auf einem Baum. Ein aufgeregtes Gezwitscher begleitet die Vögel.

Einmal mehr erwies sich Ruth als gute Tier-Finderin: Zwei Spotted Hyenas lagen im Schatten eines Strauches direkt auf der linken Seite der Strasse. Ich wäre daran vorbei gebrettert, hätte sie sie nicht gesehen. Die schlechte Piste mit viel Wellblech verlangte meine ganze Aufmerksamkeit. Wir wunderten uns, weshalb sich die Tiere ausgerechnet diesen Platz aussuchten. Vermutlich wollten sie Touristen beobachten, so wie wir Tiere beobachten wollten. Auf jeden Fall beachtete dieses Exemplar uns ganz aufmerksam. Dabei vermied sie jede Anstrengung, lediglich die Augen bewegten sich.

Während wir im Norden des Parks viele Kudu-Weibchen mit ihren Jungen sahen, trafen wir heute auf einige Gruppen von Männchen mit ihren interessanten und fotogenen Geweihen. Die wie Zapfenzieher geformten Hörner sind vermutlich eher schwierig zu tragen. Ich stelle mir das Drehen des Kopfes auch eher anstrengend vor.

Einige Giraffen waren heute immer mal wieder mit Positionskämpfen beschäftigt. Dabei schlagen sie sich ihre Köpfe in die Flanken, was teilweise ziemlich übel aussieht.
Nach einer kurzen Kaffeepause im Camp gaben wir die Katzensuche nicht auf und fuhren nochmals für einen kürzeren Gamedrive hinaus. Das Wetter verschlechterte sich rapide und es sah nach Regen aus, der jedoch ausblieb. Auch die Katzen blieben leider einmal mehr aus. Ich bot Ruth an, sie könne meine Sonnenbrille benutzen, mit dieser sah ich vor einem Jahr einige Löwen und auch Leoparden. Sicher sei im Glas noch eine homöopathische Dosis einer dieser Katzen sichtbar wenn auch natürlich sehr stark verdünnt. Sie wollte davon nichts wissen. Schade, denn so wäre ich gerettet gewesen und sie wäre zu ihren Bildern gekommen!

Auf dem Weg von Olifants in Richtung Süden überquert die Strasse den Olifants-River, der permanent Wasser führt. Zur Zeit zwar eher wenig, aber doch noch genügend für Wasservögel und das eine oder andere Krokodil. Auch Hyppos leben im Fluss.

Wasserböcke heissen zwar so, sind aber nicht nur im Wasser anzutreffen. Meist leben sie in der Nähe von Wasserstellen, ab und zu aber auch in eher trockenen Gebieten. Hier im Süden des Krüger Parks hat es offensichtlich schon seit langem nicht mehr geregnet, die meisten Wasserstellen sind trocken und die Flussbetten ebenfalls leer. Auch die Vegetation ist über weite Strecken verdorrt, frisches Gras ist nur noch eine ferne Erinnerung. Wovon die wenigen Tiere leben ist kaum zu verstehen.

Giraffen können mit der Trockenheit offensichtlich recht gut umgehen. Dieses stolze Tier konnte auf jeden Fall immer noch leicht indigniert auf uns herunter blicken. Zu den grünen Blättern auf den Bäumen hat ohnehin nur sie mit ihrem langen Hals Zugang.

Longtailed Shrikes sind im Süden des Kruger NP recht häufig zu beobachten. Hier gerade vier zusammen auf einem Baum. Ein aufgeregtes Gezwitscher begleitet die Vögel.

Einmal mehr erwies sich Ruth als gute Tier-Finderin: Zwei Spotted Hyenas lagen im Schatten eines Strauches direkt auf der linken Seite der Strasse. Ich wäre daran vorbei gebrettert, hätte sie sie nicht gesehen. Die schlechte Piste mit viel Wellblech verlangte meine ganze Aufmerksamkeit. Wir wunderten uns, weshalb sich die Tiere ausgerechnet diesen Platz aussuchten. Vermutlich wollten sie Touristen beobachten, so wie wir Tiere beobachten wollten. Auf jeden Fall beachtete dieses Exemplar uns ganz aufmerksam. Dabei vermied sie jede Anstrengung, lediglich die Augen bewegten sich.

Während wir im Norden des Parks viele Kudu-Weibchen mit ihren Jungen sahen, trafen wir heute auf einige Gruppen von Männchen mit ihren interessanten und fotogenen Geweihen. Die wie Zapfenzieher geformten Hörner sind vermutlich eher schwierig zu tragen. Ich stelle mir das Drehen des Kopfes auch eher anstrengend vor.

Einige Giraffen waren heute immer mal wieder mit Positionskämpfen beschäftigt. Dabei schlagen sie sich ihre Köpfe in die Flanken, was teilweise ziemlich übel aussieht.
Nach einer kurzen Kaffeepause im Camp gaben wir die Katzensuche nicht auf und fuhren nochmals für einen kürzeren Gamedrive hinaus. Das Wetter verschlechterte sich rapide und es sah nach Regen aus, der jedoch ausblieb. Auch die Katzen blieben leider einmal mehr aus. Ich bot Ruth an, sie könne meine Sonnenbrille benutzen, mit dieser sah ich vor einem Jahr einige Löwen und auch Leoparden. Sicher sei im Glas noch eine homöopathische Dosis einer dieser Katzen sichtbar wenn auch natürlich sehr stark verdünnt. Sie wollte davon nichts wissen. Schade, denn so wäre ich gerettet gewesen und sie wäre zu ihren Bildern gekommen!
