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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Etosha Nationalpark - Tag 7 - Namutoni Camp: Ein würdiger Schlusspunkt
Im Osten des Etosha Nationalparks führt eine Piste sehr weit in den Norden, über weite Strecken entlang der Pfanne. Ich versprach mir heute einiges von dieser Fahrt und sollte nicht enttäuscht werden.

Eine grosse Gruppe von Sträussinnen (?) traf ich bei ihren Kaffeekränzchen. Sie liessen sich durch mich nicht stören, nur ab und zu streckte die eine oder andere ihren langen Hals hoch, um nach Feinden Ausschau zu halten. Offensichtlich gehörte ich nicht zu ihren Feinden.

Vermutlich das letzte Bild der diesjährigen Reise in Namibia von Oryx, auch diese Gruppe stand am Rand der Pfanne, wo sie nur eine Seite im Auge behalten müssen. Von der Pfanne her können keine Fressfeinde kommen.

Als ich am fotografieren war und mit dem Feldstecher die Pfanne absuchte, rannte plötzlich ein Black Rhino aus dem Busch in Richtung der Pfanne. Einmal mehr hatte ich Glück, dass zufällig die richtige Linse auf der Kamera war, so dass ich dieses Riesentier fotografieren konnte. Ein mächtiger Brocken, der hier vorbei rannte! Leider wohl eines der wenigen Nashörner, die überhaupt noch leben, die Wilderer sind ganz scharf auf die Hörner, für welche sie in Asien Höchstpreise erzielen können.
Giraffen faszinieren mich ungemein, dieses Bild musste ich einfach schiessen.

Die beiden jüngeren Männchen stolzierten erhobenen Hauptes umher, immer mal wieder kämpften sie miteinander. Sie machen dies, indem sie sich mit den Hörnern in die Flanken schlagen. Leider konnte ich keinen Kampf dokumentieren, da ich immer in die andere Richtung schaute, wenn sie sich schlugen.

Der für mich schönste Vogel in Afrika ist der Lilac breasted Roller, der ein unglaublich farbiges Gefieder hat. Oft sieht man diese Vögel auf der Spitze eines abgestorbenen Baumes sitzend, sie habe von hier aus die beste Übersicht und der Fotograf kann schöne Bilder schiessen.

Ganz im Norden des Parks liegt ein Wasserloch, das heute vor Leben überquoll. Einige hundert Zebras und viele Gnus waren am Wasser. Ab und zu waren auch einige Oryx unter den Säufern. Bei den meisten anderen Wasserlöchern sah ich kaum je Tiere, hier war alles anders. Ein wunderschöner Anblick, so viele der Steppentiere hier vereint zu sehen!

Auch zwei Warzenschweine fanden sich am Wasserloch ein. Sie hielten grossen Abstand von den übrigen Tieren. Vermutlich haben sie grossen Respekt vor den Hufen der Zebras.

Einmal mehr kam ich heute zu spät: Dieses kleine Zebra war noch ganz schwach auf den Beinen und das Fell war noch nicht ganz trocken. Erst am frühen Morgen geboren, folgte es schon seiner Mutter auf eigenen Füssen. Für mich ist es immer wieder ein Wunder, dass diese Tiere bereits nach wenigen Minuten auf eigenen Füssen stehen und der Herde folgen können.

Am letzten Tag dürfen natürlich auch die Löwen nicht fehlen. Zwei Brüder ruhen sich unter einem kleinen Baum im Schatten aus. Leider war der Baum in der Nähe eines Wasserloches, an welchem einige Giraffen trinken wollten. Die Löwen waren zwar nicht in Jagdstimmung, doch die Giraffen verzogen sich unverrichteter Dinge vom Wasser. Lieber Durst, als Löwenfutter.

An einem anderen Wasserloch in der Nähe des Namutoni-Camps wagte sich eine grössere Gruppe von männlichen Kudus ans Wasser. Diese grossen Antilopen mit ihren Zapfenzieher-Geweihen gefallen mir und ich beobachtete ihr Tun während einer guten halben Stunde. Dies obwohl die Temperatur bei über 35 Grad lag.

Die Geduld zahlte sich aus, denn als sich die Kudus verzogen hatten, tauchte doch noch ein Elefant auf. Elefanten heissen zwar Grautiere, doch dieses Männchen war grauer als üblich. Er suhlte sich vor einiger Zeit im Schlamm, welcher in der Zwischenzeit abtocknete und ihm diese graue Färbung verlieh. Die Füsse und der Rüssel waren schon im Wasser, diese sind denn auch schon wieder dunkelgrau, die natürliche Farbe.
Einen besseren Schlusspunkt für meine diesjährige Safari kann ich mir nicht vorstellen. Ein Elefant ist das würdige Tier dafür.

Eine grosse Gruppe von Sträussinnen (?) traf ich bei ihren Kaffeekränzchen. Sie liessen sich durch mich nicht stören, nur ab und zu streckte die eine oder andere ihren langen Hals hoch, um nach Feinden Ausschau zu halten. Offensichtlich gehörte ich nicht zu ihren Feinden.

Vermutlich das letzte Bild der diesjährigen Reise in Namibia von Oryx, auch diese Gruppe stand am Rand der Pfanne, wo sie nur eine Seite im Auge behalten müssen. Von der Pfanne her können keine Fressfeinde kommen.

Als ich am fotografieren war und mit dem Feldstecher die Pfanne absuchte, rannte plötzlich ein Black Rhino aus dem Busch in Richtung der Pfanne. Einmal mehr hatte ich Glück, dass zufällig die richtige Linse auf der Kamera war, so dass ich dieses Riesentier fotografieren konnte. Ein mächtiger Brocken, der hier vorbei rannte! Leider wohl eines der wenigen Nashörner, die überhaupt noch leben, die Wilderer sind ganz scharf auf die Hörner, für welche sie in Asien Höchstpreise erzielen können.

Giraffen faszinieren mich ungemein, dieses Bild musste ich einfach schiessen.

Die beiden jüngeren Männchen stolzierten erhobenen Hauptes umher, immer mal wieder kämpften sie miteinander. Sie machen dies, indem sie sich mit den Hörnern in die Flanken schlagen. Leider konnte ich keinen Kampf dokumentieren, da ich immer in die andere Richtung schaute, wenn sie sich schlugen.

Der für mich schönste Vogel in Afrika ist der Lilac breasted Roller, der ein unglaublich farbiges Gefieder hat. Oft sieht man diese Vögel auf der Spitze eines abgestorbenen Baumes sitzend, sie habe von hier aus die beste Übersicht und der Fotograf kann schöne Bilder schiessen.

Ganz im Norden des Parks liegt ein Wasserloch, das heute vor Leben überquoll. Einige hundert Zebras und viele Gnus waren am Wasser. Ab und zu waren auch einige Oryx unter den Säufern. Bei den meisten anderen Wasserlöchern sah ich kaum je Tiere, hier war alles anders. Ein wunderschöner Anblick, so viele der Steppentiere hier vereint zu sehen!

Auch zwei Warzenschweine fanden sich am Wasserloch ein. Sie hielten grossen Abstand von den übrigen Tieren. Vermutlich haben sie grossen Respekt vor den Hufen der Zebras.

Einmal mehr kam ich heute zu spät: Dieses kleine Zebra war noch ganz schwach auf den Beinen und das Fell war noch nicht ganz trocken. Erst am frühen Morgen geboren, folgte es schon seiner Mutter auf eigenen Füssen. Für mich ist es immer wieder ein Wunder, dass diese Tiere bereits nach wenigen Minuten auf eigenen Füssen stehen und der Herde folgen können.

Am letzten Tag dürfen natürlich auch die Löwen nicht fehlen. Zwei Brüder ruhen sich unter einem kleinen Baum im Schatten aus. Leider war der Baum in der Nähe eines Wasserloches, an welchem einige Giraffen trinken wollten. Die Löwen waren zwar nicht in Jagdstimmung, doch die Giraffen verzogen sich unverrichteter Dinge vom Wasser. Lieber Durst, als Löwenfutter.

An einem anderen Wasserloch in der Nähe des Namutoni-Camps wagte sich eine grössere Gruppe von männlichen Kudus ans Wasser. Diese grossen Antilopen mit ihren Zapfenzieher-Geweihen gefallen mir und ich beobachtete ihr Tun während einer guten halben Stunde. Dies obwohl die Temperatur bei über 35 Grad lag.

Die Geduld zahlte sich aus, denn als sich die Kudus verzogen hatten, tauchte doch noch ein Elefant auf. Elefanten heissen zwar Grautiere, doch dieses Männchen war grauer als üblich. Er suhlte sich vor einiger Zeit im Schlamm, welcher in der Zwischenzeit abtocknete und ihm diese graue Färbung verlieh. Die Füsse und der Rüssel waren schon im Wasser, diese sind denn auch schon wieder dunkelgrau, die natürliche Farbe.
Einen besseren Schlusspunkt für meine diesjährige Safari kann ich mir nicht vorstellen. Ein Elefant ist das würdige Tier dafür.
