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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Erste Etappe - South Africa
Walbeobachtung ist ökonomisch interessanter als Walfang
Bis 1973 wurden vor Hermanus - etwa 120 km östlich von Kapstadt - die Southern Right Whales gejagt, seither herrscht hier ein absolutes Jagdverbot. Man schätzt, dass zur Zeit der ersten Siedler zwischen 60 - 100’000 dieser Tiere existierten. Ab 1791 wurde sie dann bis auf etwa 200 Exemplare gejagt, da sie offensichtlich sehr einfach zu erlegen waren. Der Walfang hörte erst auf, als die Preise für die Walprodukte drastisch einbrachen und die Jagd nicht mehr ertragreich war. Seither hat sich der Bestand wieder auf etwa 7’000 Tiere erholt. Die Walbeobachtung ist heute ökonomisch sicher ebenso interessant, wie die frühere Jagd. Hotels, Restaurants und Tour-Operator machen mit den Riesensäugern gute Geschäfte.
Wir hatten heute Glück, da eine Gruppe von 8 Personen, welche auf einem Boot angemeldet waren, nicht rechtzeitig erschien und wir einige der reservierten Plätze erben konnten. Zuerst hiess es, die nächste Tour würde erst übermorgen um 12:00 wieder freie Plätze aufweisen. Das wäre für uns zu spät gewesen.
Unser Besuch hier fällt zeitlich mit dem Ende der Saison zusammen, weshalb nur noch etwa 40 Wale in der Bucht sind, die übrigen sind bereits in Richtung Antarktis unterwegs, wo sie ihre Nahrungsgründe haben.

Etwa 25 km waren wir auf sehr bewegtem Meer unterwegs, bis wir schliesslich erfolgreich waren. Nahe am Ufer entdeckten wir eine Mutter mit ihrem Jungen, welche gerade an der Oberfläche Luft holten.

Eines der beiden Tiere stieg aus dem Wasser hoch und zeigte seinen Bauch. Dieses Verhalten ist anscheinend typisch für diese Spezies, überall hier sind solche Bilder zu Werbezwecken ausgestellt.

Kurz danach tauchte der Koloss mit einem mächtigen Spritzer wieder ein und der Spuk war vorbei. Wir beobachteten noch einige weitere solcher Manöver, bevor wir uns wieder auf die Rückfahrt machten.
Als wir nach 2 1/2 Stunden wieder anlegten, war ich erleichtert, dass ich meinen Mageninhalt nicht über Bord kippen musste. Einige andere Passagiere hatten weniger Glück und zollten dem rauhen Meer ihren Tribut.
Wir hatten heute Glück, da eine Gruppe von 8 Personen, welche auf einem Boot angemeldet waren, nicht rechtzeitig erschien und wir einige der reservierten Plätze erben konnten. Zuerst hiess es, die nächste Tour würde erst übermorgen um 12:00 wieder freie Plätze aufweisen. Das wäre für uns zu spät gewesen.
Unser Besuch hier fällt zeitlich mit dem Ende der Saison zusammen, weshalb nur noch etwa 40 Wale in der Bucht sind, die übrigen sind bereits in Richtung Antarktis unterwegs, wo sie ihre Nahrungsgründe haben.

Etwa 25 km waren wir auf sehr bewegtem Meer unterwegs, bis wir schliesslich erfolgreich waren. Nahe am Ufer entdeckten wir eine Mutter mit ihrem Jungen, welche gerade an der Oberfläche Luft holten.

Eines der beiden Tiere stieg aus dem Wasser hoch und zeigte seinen Bauch. Dieses Verhalten ist anscheinend typisch für diese Spezies, überall hier sind solche Bilder zu Werbezwecken ausgestellt.

Kurz danach tauchte der Koloss mit einem mächtigen Spritzer wieder ein und der Spuk war vorbei. Wir beobachteten noch einige weitere solcher Manöver, bevor wir uns wieder auf die Rückfahrt machten.
Als wir nach 2 1/2 Stunden wieder anlegten, war ich erleichtert, dass ich meinen Mageninhalt nicht über Bord kippen musste. Einige andere Passagiere hatten weniger Glück und zollten dem rauhen Meer ihren Tribut.
