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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Erste Etappe - South Africa
Ist ein Nebelhorn um 03:00 ein schlechtes Omen?
Ab etwa 3 Uhr heute morgen ertönte vom Meer her das Nebelhorn und ein leichter Regen prasselte auf die Terrasse meines Zimmers. Ein grosses Getute chon so früh am Morgen?

Als ich knapp nach 05:30 aufwachte, ging die Sonne hinter einer dichten Nebeldecke auf. Die Bäume auf dem Golfplatz beim Hotel hoben sich mystisch vom Hintergrund ab; der Regen hatte inzwischen aufgehört.
Wir machten uns nach dem Frühstück bei zunehmendem Sonnenschein auf den Weg zum Cape of Good Hope, dem Kap der Guten Hoffnung, welches etwa 1.5 Fahrstunden südlich von Kapstadt liegt. Auf dem Weg dorthin machten wir noch bei einer Wäscherei Halt und gaben unsere Dreckwäsche ab, damit wir am Abend wieder Nachschub an frischen Kleidern haben. In unserem Hotel hätten wir für die 70 Rand (etwa 5 CHF) gerade mal etwas mehr als ein T-Shirt waschen lassen können.

Unterwegs trafen wir auf Robben, welche sich beim Ufer in der Sonne wärmten und uns ebenso neugierig beobachteten, wie wir sie. Nun waren wir definitiv sicher, dass sich das Wetter heute von seiner besten Seite zeigen würde.

Sie Strände auf der Westseite der Halbinsel, an deren Südspitze das Kap liegt sind weiss wie Schnee. Schade bloss, dass das Wasser zum Baden zu kalt ist. Sonst entspräche die Gegend ziemlich genau meinem Ideal. Man kann eben nicht alles haben …

Der kleine Gupf in der Bildmitte ist das Kap, jedoch nicht jenes der Guten Hoffnung, sondern jenes von Cape Point. Es liegt etwa 200 m östlich seines bekannteren Bruders, ist jedoch viel eindrücklicher und der höchste Punkt der Südspitze der Kap Halbinsel.

Die ganze Südspitze der Kap-Halbinsel ist zur Zeit von gelben Protea überwachsen. Mich erinnern diese hübschen Pflanzen immer an die „Gufechüssi“, welche meine Mutter hatte. Dort bewahrte sie ihre Stecknadeln für das Abstecken ihrer Nähereien auf. Auf weiten Strecken der Halbinsel wüteten vor einiger Zeit grosse Brände und vernichteten viele der Protea-Stauden. Der Nachschub ist gerade am Wachsen und in einigen Jahren wird die alte Pracht wieder hergestellt sein.
Das Cape Point ist vom Parkplatz aus über einen Fussweg von einigen hundert Metern Länge und etwa 150 Höhenmetern erreichbar. Neben dem Fussweg wurde eine Standseilbahn errichtet, welche jedoch 50 Rand, etwa 3.50 CHF kostet. Da mich dieser Preis reute, stieg ich mit meinen Freunden zu Fuss zum Leuchtturm hinauf und genoss stolz über das Erreichte die Aussicht.

Vom Leuchtturm aus liegt das eigentliche Kap der Guten Hoffnung tiefer unten. Es sieht von hier oben nicht allzu eindrücklich aus, obwohl es in der Vergangenheit von den Seefahrern sehr gefürchtet war. Viele Schiffe erlitten hier Schiffbruch und unzählige Menschen kamen hier um. Erst die Eröffnung des Suez-Kanals machte die Fahrt von Europa nach Asien sicherer und zudem auch viel schneller.

Als ich knapp nach 05:30 aufwachte, ging die Sonne hinter einer dichten Nebeldecke auf. Die Bäume auf dem Golfplatz beim Hotel hoben sich mystisch vom Hintergrund ab; der Regen hatte inzwischen aufgehört.
Wir machten uns nach dem Frühstück bei zunehmendem Sonnenschein auf den Weg zum Cape of Good Hope, dem Kap der Guten Hoffnung, welches etwa 1.5 Fahrstunden südlich von Kapstadt liegt. Auf dem Weg dorthin machten wir noch bei einer Wäscherei Halt und gaben unsere Dreckwäsche ab, damit wir am Abend wieder Nachschub an frischen Kleidern haben. In unserem Hotel hätten wir für die 70 Rand (etwa 5 CHF) gerade mal etwas mehr als ein T-Shirt waschen lassen können.

Unterwegs trafen wir auf Robben, welche sich beim Ufer in der Sonne wärmten und uns ebenso neugierig beobachteten, wie wir sie. Nun waren wir definitiv sicher, dass sich das Wetter heute von seiner besten Seite zeigen würde.

Sie Strände auf der Westseite der Halbinsel, an deren Südspitze das Kap liegt sind weiss wie Schnee. Schade bloss, dass das Wasser zum Baden zu kalt ist. Sonst entspräche die Gegend ziemlich genau meinem Ideal. Man kann eben nicht alles haben …

Der kleine Gupf in der Bildmitte ist das Kap, jedoch nicht jenes der Guten Hoffnung, sondern jenes von Cape Point. Es liegt etwa 200 m östlich seines bekannteren Bruders, ist jedoch viel eindrücklicher und der höchste Punkt der Südspitze der Kap Halbinsel.

Die ganze Südspitze der Kap-Halbinsel ist zur Zeit von gelben Protea überwachsen. Mich erinnern diese hübschen Pflanzen immer an die „Gufechüssi“, welche meine Mutter hatte. Dort bewahrte sie ihre Stecknadeln für das Abstecken ihrer Nähereien auf. Auf weiten Strecken der Halbinsel wüteten vor einiger Zeit grosse Brände und vernichteten viele der Protea-Stauden. Der Nachschub ist gerade am Wachsen und in einigen Jahren wird die alte Pracht wieder hergestellt sein.

Das Cape Point ist vom Parkplatz aus über einen Fussweg von einigen hundert Metern Länge und etwa 150 Höhenmetern erreichbar. Neben dem Fussweg wurde eine Standseilbahn errichtet, welche jedoch 50 Rand, etwa 3.50 CHF kostet. Da mich dieser Preis reute, stieg ich mit meinen Freunden zu Fuss zum Leuchtturm hinauf und genoss stolz über das Erreichte die Aussicht.

Vom Leuchtturm aus liegt das eigentliche Kap der Guten Hoffnung tiefer unten. Es sieht von hier oben nicht allzu eindrücklich aus, obwohl es in der Vergangenheit von den Seefahrern sehr gefürchtet war. Viele Schiffe erlitten hier Schiffbruch und unzählige Menschen kamen hier um. Erst die Eröffnung des Suez-Kanals machte die Fahrt von Europa nach Asien sicherer und zudem auch viel schneller.
