- Details
- Kategorie: Food Porn
Einfach und namenlos aber gut in Bangkok
in der Nähe der Sukumvit, einer der belebtesten Strasse Bangkoks assen wir in einer kleinen Strassenküche.

Die Speisekarten sind zum Glück bebildert, hier hängen sie sogar an den Wänden des Lokales. Beschriftet sind die Bilder einerseits in der Thai-Sprache - für uns zwar schöne Kalligrafie aber absolut unlesbar - andererseits aber auch in Englisch. Das Personal spricht leider kaum Englisch, dank der Bilder gelingt die Verständigung auch so. Das Lokal war lebhaft besucht, einerseits von vielen Einheimischen, auch einige Westler waren unter den Essenden.

Die Frühlingsrollen (Flüülingslollen auf Asiatisch Deutsch) schmeckten sehr gut, Einfach zubereitet, aber zu einem Bier ausgezeichnet.

Im Gegensatz zu vielen anderen Touristen, welche häufig ein international bekanntes Bier bestellen, bleiben wir immer beim lokalen. Hier Chang, eine Marke, die in Thailand oft auf der Karte steht. Wir wollen in Thailand nicht Carlsberg oder Corona trinken und dann in Mexico wiederum ein Chang.

Brigitte genoss ein Curry mit Tofu nach der Art von Penang. Zubereitet mit viel Kokosmilch, welche den Gerichten ihren ganz speziellen Geschmack verleiht. Reis gehört natürlich immer auch dazu, und sei es nur, um die ganze Sauce genussvoll aufzunehmen.

Wenn immer ich in Thailand die Gelegenheit erhalte, bestelle ich mir Tom Yum Gum. Die heisse Suppe wird mit Crevetten, Tomaten, Pilzen sowie viel frischem Ginger (Ingwer) zubereitet und ist in der Regel recht scharf, so dass mir der Schweiss nicht nur wegen der Umgebungswärme über das Gesicht läuft. Schart, aber sehr gut, vorausgesetzt, der Esser schätzt den frischen Ginger bei nahezu allen Bissen.

Ein Blick ins Backoffice zeigt eine saubere Arbeitsumgebung, die häufig mit fliessendem Wasser abgespült wird. Auch wenn das Restaurant sehr einfach ist, besteht hier keine Gefahr einer Magenverstimmung oder noch Schlimmerem!
