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Master Suki Soup, Phnom Penh, Cambodia

In der Nähe meines Hotels fand ich ein interessantes Lokal, das kambodschanische Küche auf eine spezielle Art serviert. Diese nennt sich Hot-Pot und schmeckt hervorragend. Das Restaurant heisst Master Suki Soup (Klick mich!).

Auf dem Tisch steht ein Topf mit einer Brühe, vermutlich irgend eine Gemüse- oder Hühner-Bouillon. Jedenfalls fast geschmacklos.

Als Gewürze brachten die netten Damen zuerst gehackten Knoblauch, nicht zu knapp, und eine recht scharfe Sauce mit Peperoncino und noch anderen Gewürzen.

Da ich keine Ahnung hatte, wie ich die Sachen zubereiten und anschliessend essen musste und vor allem, was ich auswählen sollte, bat ich die Damen, mir zu zeigen, wie das geht. Beide sprachen kaum Englisch und ich kein Bisschen kambodschanisch, trotzdem konnten sie mir helfen. So etwa geht es wohl einem Chinesen auf der schweizer Alp beim Fondue.

Auf dem Tisch liegt ein Papierset, welches schon mal eine Idee gibt. Doch für 18.50 US$ gibt es soviel Essen, dass eine vierköpfige Familie davon locker satt wird. Ich musste mich durch die Karte kämpfen, um das für mich Passende zu bestellen.

Ich bestellte aus dem riesigen Angebot zuerst einmal 6 kleine Bällchen mit Krabbenfleisch.

Dann sogenannte Master-Balls, welche sich als Bällchen aus Fisch herausstellten.

Ein erstes Gemüse hiess Bok Choy, was sich etwa so wie grober Blattspinat ass.

Schliesslich noch White Flower, eine Art Seegras, das sehr sauber gewaschen war und recht angenehm schmeckte.

Alle Zutaten kamen zusammen in denselben Topf und wurden bei grosser Hitze etwa fünf Minuten gekocht.

Nach der Garzeit konnte ich die einzelnen Zutaten in die kleine Schale legen und mit den Gewürzen versehen. Glücklicherweise bin ich momentan alleine unterwegs, so viel Knoblauch ass ich schon lange nicht mehr!
Insgesamt war das Essen eine interessante Erfahrung und schmeckte erst noch sehr gut!
