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- Kategorie: Thailand 24
Einige Tage am Meer an der Andaman-Küste
Wir buchten uns für 5 Nächte in einem der schönsten Hotels an der Küste des südlichen Thailands ein Zimmer. Das The Sands Resort in Khao Lak liegt direkt am Meer und verfügt zusätzlich über einige Pools.

Die Anlage besteht aus zwei Gebäudezeilen, welche je über drei Geschosse verfügen und in der Mitte sind die Poolanlagen angeordnet. Einige Restaurants und Bars runden das Angebot ab. Ich war schon öfter in diesem Hotel, auch Ruth war schon hier.
Bei den früheren Besuchen war das Hotel noch viel besser. Aktuell hat es sehr viele russische Gäste und zudem noch viele kleine Schreihälse, a.k.a. Kinder. Nicht ganz optimal.

Einige km nördlich gibt es hervorragende Sandstrände mit einigen einfachen Hotels im dahinter liegenden Palmenhain. Wir machten einen kleinen Ausflug in die Gegend, um etwas Abwechslung zu erhalten.

An einem Night-Market wurde allerhand Spezielles angeboten. An diesem Stand waren es gebratenen Insekten wie Raupen, Maden und auch Heuschrecken. Die Einheimischen geniessen diese als Snacks, ich konnte mich nicht dazu durchringen.

Auch Schweinsfüsse zählen nicht unbedingt zu meiner Standard-Ernährung. Dieses Bild ist speziell für meinen Freund und mehrmaligen Reisebegleiter Paul, der auf solche Spezialitäten steht.

Wieder einmal ein Sonnenuntergang über der Andaman-Sea, einem Teil des Indischen Ozeans. Das Wasser ist übrigens hier gute 30 Grad warm.
Unsere nächte Station hiess Phuket, wir wir uns in einem kleinen Hotel am Berg ein Zimmer buchten. Drei Nächte sollten ausreichen.

In diesem Hotel waren Paul und ich im Oktober 22 zu Gast und fanden die Anlage sehr angenehm. Aktuell wird diese abgerissen, sie soll einer Bungalow-Siedlung Platz machen. Die Preise werden sich dann vermutlich verzehnfachen.

Der Hauptgrund für diesen Besuch in Phuket waren diese Krabben, welche ich schon seit vielen Jahren in genau diesem Restaurant gegessen habe. Das Gericht heisst Puja und ist Krabbenfleisch, welches mit Gewürzen und etwas Gemüse in der Schale der Krabbe frittiert wird. Ich habe Ruth schon viel davon geschwärmt und wollte es ihr unbedingt zeigen. Absolut köstlich!

Vom Restaurant aus gibt es zusätzlich einen schönen Blick aufs Meer.

Das Restaurant in unserem Hotel war aktuell geschlossen, wir kauften uns deshalb für das Frühstück die notwendigen Zutaten ein: Bananen, Mangos, Pomelo sowie Joghurt, letzteres übrigens ein Import aus Australien.

Wir tranken am Meer einen Kaffee in einer Bar, welche zu einem Hotel gehört. Immerhin hatte der Hotelbesitzer etwas Humor wie der vor dem Restaurant aufgestellte Michelin-Stern zeigte. Das Hotel, zu welchem diese Bar gehört, verlangte aktuell übrigens CHF 650 / Nacht. Die spinnen, die Thais.

Der kleine Strand bei diesem teuren Hotel ist zwar schön, doch die vielen Badegäste würden mir den Spass verderben. Zu Phuket muss ich leider noch eine andere Bemerkung loswerden: Zur Zeit sind auch hier sehr, sehr, sehr viele Russen. Sie fallen neben vielem anderem auch durch rücksichtsloses Motorrad-Fahren mit laut heulenden Motoren auf. Viele der jungen Russen sind mit ebenso jungen Thai-Girls unterwegs. Sie werden vermutlich für längere Zeit nicht mehr nach Russland zurückkehren können und ihre dortigen Freundinnen nicht mehr sehen. Für mich war dies wohl der vorerst letzte Besuch auf Phuket.

Am nahezu südlichsten Punkt der Insel Phuket liegt das Cape Promthep mit einem kleinen Leuchtturm. Er warnt die Schiffe vor der südwestlichsten Ecke der Insel.

Auf derselben Plattform steht der sogenannte Erewan-Shrine, wo die Gläubigen sehr viele grössere, kleinere und auch kleinste Elefantenstatuen ablegen. Wie in allen religiösen Stätten in Süd-Ost-Asien müssen auch hier die Schuhe ausgezogen werden, wenn man das Innere der Anlage betreten will. Das gilt selbstverständlich nicht für Russen. Klar doch, nicht alle Russen sind kulturlose Trampel, aber leider doch viele.

Hunderte von Elefäntli bildeten einen Kranz rund um die Anlage.

Schön der Grösse und Farbe nach wurden sie hier angeordnet.

Einen Nachmittag verbrachten wir in Phuket-Stadt und dort mit einem Besuch in der Thalang Strasse, wo noch viele der ursprünglichen Häuser stehen und schön renoviert wurden. Alles sogenannte Shop-Houses: Unten gibt es ein Geschäft oder ein Restaurant, oben wurde früher gewohnt.

Eine etwas andere Ansicht derselben Strasse. Die ganze Herrlichkeit ist etwa 800 m lang. Parkplätze sind in Phuket sehr schwierig zu finden. Die Plätze auf der einen Strassenseite haben ein Parkverbot. Ich erinnerte mich aber noch an einen Tempel in der Nähe, wo es meist freie Parkplätze hatte. Auch heute war das so.

Allerlei Touristenkram wird hier feilgeboten: T-Shirts und andere Textilien, Modeschmuck, Badelatschen und ab und zu auch ein Geschäft, welches Werkzeug für die lokale Bevölkerung im Sortiment führt. Asiaten sind begnadete Händler.

Der verstorbene König ist an diesem Haus immer noch sehr präsent. Das Mural zeigt ihn in verschiedenen Phasen seines Lebens. Sein Studiums-Aufenthalt and der ETH in Lausanne fehlt hier.
Morgen geht für uns eine Etappe der Reise zu Ende. Wir fliegen kurz nach Mittag nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Dort wollen wir während ungefähr zwei Wochen einen Teil dieses faszinierenden Landes erkunden, bevor wir für den Abschluss der Reise wieder nach Thailand zurück kehren.