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- Kategorie: Thailand 24
Unterbruch der Fahrt nach Krabi in Pak Thao, einer kleinen Ortschaft am Meer
Für zwei Nächte buchten wir uns ein hübsches Hotel in Pak Thao, einer kleinen Ortschaft am Meer in der Nähe der grösseren Stadt Chumphon. Wir kamen am ersten Abend erst gegen 17 Uhr an, da wir von Hua Hin her knappe 300 km zu fahren hatten und das Auto erst um die Mittagszeit übernehmen konnten.

Heute unternahmen wir einen Ausflug entlang der Küste, um die Gegend etwas auszukundschaften. Hier wurde viel Kautschuk angebaut, wofür viel ursprünglicher Wald gerodet wurde. Die Kautschuk-Plantagen sind lockere Wälder mit in Reihen gepflanzten Bäumen.

Die Rinde der Bäume wird eingeritzt, worauf die weisse Flüssigkeit austritt und in kleinen Bechern aufgefangen wird. Dieser Roh-Kautschuk wird anschliessend weiter verarbeitet. Davon sahen wir heute allerdings nichts.

Entlang der Route fotografierte ich einige neue Häuser, welche meist aus Holz erbaut wurden. Eine hübsche Bauweise inmitten dieser tropischen Vegetation.

Der Wendepunkt war für uns heute ein kleiner Weiler in einer Bucht am Meer. Wir trafen auf der ganzen Fahrt keine Touristen. Trotzdem wurden wir hier willkommen geheissen.

Die Einheimischen leben auf dem Wasser. Die Häuser stehen auf Stelzen, die im Meeresboden verankert sind. Einige dieser Häuser werden auch als Home-Stay vermietet, sodass auch Touristen dieses Gefühl haben können. Wir zogen ein auf festem Land gebautes Hotel vor.

Zwei Seepferdchen markieren den äussersten Punkt der Siedlung.

Zwischen den beiden Seepferdchen fotografierte ich diese Insel. Sie erinnerte mich an ein auf dem Boden liegendes Rhino. Links vorne wären die Hörner. Wohl eine verspätete Illusion nach vier Wochen Safari vor einigen Wochen.

Diese Ortschaft wird von Chinesen bewohnt, dieser Tempel zeugt von deren Präsenz.

Etwas ausserhalb des Dorfes befand sich unter mächtigen Bäumen ein Friedhof. Gestorben wird offenbar auch im Paradies.

Ein weiteres neues Haus in traditioneller Holzbauweise.

Die Küste in dieser Gegend war stark bewaldet, und immer wieder gab es schöne Strände. Leider meist nicht besonders aufgeräumt, mit viel Plastik unter den Palmen. Viele der Bäume sind entweder Kokospalmen, Gummibäume oder dann auch Ölpalmen.

Auf der Rückfahrt bemerkten wir ein interessantes Gebäude rechts der Strasse. Anhalten und Besichtigen war absolute Pflicht. Der Prince Chumphon Veterans Memorial Shrine gedenkt einer lokalen Persönlichkeit.

Das Innere ist schlicht gehalten, einige Marie-Böötli sind ausgestellt, sonst gibt es kaum etwas.

Von der Terrasse aus liegt einem ein weiteres kleines Fischerdorf zu Füssen. Auch hier leben die Bewohner auf Stelzenhäusern.

Ein weiteres Holzhaus, diesmal direkt am Strand gebaut. Wohl eher ein Ferien- oder Wochendend-Haus für eine gut betuchte Thaifamilie.