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- Kategorie: Teil I: Cruise Trieste nach Durban
Besuch auf Mauritius, Tag 1 und 2
Rechtzeitig mit unserer Ankunft in Mauritius kam am frühen Morgen ein leichter Regen auf, was uns aber nicht von einem Landgang abhielt. Wir organisierten ein Taxi, das uns zu den wichtigsten Orten der Hauptstadt Port Louis brachte.
Das Fahren und auch das Parkieren in der Innenstadt war äusserst mühsam. Dichter Verkehr, alle hupen und drängeln und ab und zu fällt ein lautes Wort aus einem geöffneten Fenster. Ich war froh, dass ich nicht selber fahren musste. Und parkieren schon gar nicht, es gab kaum freie Plätze.

Der erste Stopp galt der Jummah Moschee, welche in den 1850-er Jahren erbaut wurde. Sie ist ein gröberes Stilgemisch mit Einflüssen aus Indischen, Kreolischen und auch Islamischen Architekturen.

Im Innenhof, welcher auch für Nicht-Muslime zugänglich ist, fiel mit diese hübsche Treppenkonstruktion auf. Welche Baustile sich hier wohl mischen?

Direkt um die Ecke der Moschee beginnt das Chinesische Quartier, dieses Eingangstor soll darauf hinweisen. Bis auf dieses Tor hat sich aber nicht viel verändert.

Im Stadtzentrum liegt die Saint Louis Kathedrale, diese wurde 1932 fertiggestellt, nachdem zwei ihrer Vorgängerinnen durch Zyklone flachgelegt wurden. Dieses massive Bauwerk aus Basalt sollte nun eigentlich einem Sturm standhalten

Der Innenraum wirkt angesichts der eher abweisenden Aussenhaut erstaunlich hell, Personen waren heute fast keine anwesend.

Die Engländer erbauten 1832 die sogenannte Citadelle aus lokalem Basalt. Diese liegt auf einem Hügel über der Stadt, von wo aus sich ein schöner Rundblick über das Geschehen anbietet. Heute wird das Fort nicht mehr gebraucht.

Auf den Zinnen des Forts führt ein Rundweg rund um die Anlage und öffnet hier den Blick in südlicher Richtung. Teile der Stadt sind durchaus modern, andere wiederum bestehen weitgehend aus kleinen Häuschen.

In Richtung Westen lag der Hafen mit unserem Böötli und den vielen Frachtanlagen. Saint Louis ist der wichtigste Hafen auf Mauritius.

Ein neues Quartier entstand beim alten Hafen, die Caudan Waterfront. Hier gab es eine ganze Vielzahl von modernen Geschäften, Hotels und auch Restaurants. Eine bei Touristen sehr beliebte Gegend.

Ein weiterer Blick auf die neuen Luxus-Hotels am Hafen.

In diesem alten Haus liegt das Blue-Penny-Museum. Hier werden zwei ungestempelte Briefmarken ausgestellt, die Blaue und Orangene Mauritius. Diese beiden Exemplare wurden vor einigen Jahren für mehrere Millionen US$ gekauft und auf die Insel zurück gebracht. Sie gelten als die wertvollsten Briefmarken.

In einem abgedunkelten Raum sind sie hinter dickem Glas ausgestellt. Nur während 10 Minuten jede Stunde wird das Licht eingeschaltet und das Fotografieren ist verboten. Meine Aufnahme entstand ausserhalb ab einem Ausstellungsplakat.

Im ehemaligen Postoffice gibt es eine grosse Ausstellung zu allen Themen rund um die Post. Für uns hat das Bild von aussen gereicht, schliesslich war der Tag schon so sehr lange und anstrengend.

Dieses Bild ist das einzige des zweiten Tages auf Mauritius: Wann immer wir uns auf den Weg machen wollten, setzte wieder ein unangenehmer Sprühregen ein, so dass wir schliesslich den Tag mit vielen Mitpassagieren an Bord verbrachten.