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- Kategorie: Thailand 22
Der letzte Buddha? Häsch gmeint!
Wenn meine geneigten Leser meinten, es seien nun wirklich genügend Buddhafotos im Reisetagebuch, muss ich sie enttäuschen. An unserem letzten Tag in Pattaya machten wir einen morgendlichen Ausflug zu einem interessanten Berg in der Nähe. Und dabei …

Auf dem Weg zu unserem Ziel bemerkte ich schon von Weitem eine riesige weisse Statue, die wir uns ansehen wollten. Ein Tempel war zwar noch im Bau, doch viele Teile waren schon fertiggestellt. So auch diese grosse Figur mit dem seltsamen „Heiligenschein“ um den Kopf. Sorry, ich kenne mich in der hiesigen Symbolik nicht aus und weiss deshalb nichts über die Bedeutung.

Wie so häufig bei Tempelanlagen gab es auch hier ein Krematorium, diesmal sogar zwei: Im einen werden Menschen eingeäschert, in diesem speziellen können sogar Haustiere in die ewigen Jagdgründe befördert werden. Wohl ein Service, der lediglich von reichen Thais genutzt wird.

Diese Anlage ist bereits fertig erbaut und auch auch ausgeschmückt. Wieder bewachen zwei furchterregende Schlangen den Zugang zum Tempel. Ausser über die Brücke gab es keinen Zugang zum Gebäude.

Eine Besonderheit stellten in dieser Anlage die Schildkröten dar, welche im Halbkreis aufgestellt waren. Nicht einfach normale Schildkröten, alle hatten Köpfe von anderen Tieren wie Hasen, Schlangen, Ratten und auch Fabelwesen. Der Tempel ist so neu, dass ich nirgends weitere Informationen dazu fand. Insbesondere hätte mich die Bedeutung der Schildkröten interessiert.

Unser eigentliches Ziel war aber der Khao Chi Chan, auch als Buddha Mountain bekannt. Beim Eingang zum Monument musste ich mich in eine Liste eintragen. Paul und ich waren die beiden einzigen Langnasen auf diesem Blatt. Tatsächlich trafen wir in der Anlage ausschliesslich grössere Gruppen von Einheimischen.

Hier wurde mit einem grossen Laser in eine kahle Bergflanke ein 100 x 70 m messendes Buddha-Portrait gezeichnet. Die Umrisse wurden anschliessend mit Gold nachgezeichnet. Alles zusammen ergibt ein eindrückliches Bild. Die Anlage wurde noch vom verstorbenen König Bhumipol eingeweiht.
Am Samstag fuhren wir am Morgen von Pattaya nach Bangkok, wo wir unser Hotel in der Nähe des Flughafens bezogen und dann das Auto am Flughafen abgaben. Anschliessend fuhren wir mit dem Flughafenzug und der U-Bahn ins Zentrum, wo wir noch etwas Bangkok ansehen und dann ein gutes Restaurant suchen wollten. Beides gelang uns.

Haschisch ist die grosse Sache in Bangkok. Dieses Lokal wurde vor Kurzem erst eröffnet und warb mit unmissverständlichen Symbolen für sein Angebot. Neben der Türe gab es, wie in anderen Restaurants auch, ein „Menu“. Nur gab es hier keine Bilder von Essen sondern ausschliesslich solche von unterschiedlichen Qualitäten von Gras.

Kurz bevor wir unser Restaurant fanden, sah ich noch etwas Spezielles: Den Wohnort von Siri, dem Sprachassistenen von Apple! Sie war aber gerade zu stark beschäftigt, als dass sie Zeit für zwei Farangs gehabt hätte.
Morgen heisst es früh aufstehen, bereits um 06:30 wartet unser Taxi für die kurze Fahrt zum Flughafen, wo um 09:05 unsere Maschine abheben soll. Damit geht eine schöne, wenn auch tageweise stark verregnete Reise zu Ende.
