- Details
- Kategorie: Thailand 22
Besuch beim Mönch - Wat Huay Mongkol
Nur knapp 15 km Luftlinie von Hua Hin entfernt liegt das Wat Huay Mongkol, eine Anlage, welche einem 1682 gestorbenen Mönch gewidmet ist. Sie wird von vielen Thais besucht, um dort seinen Schutz vor allerlei Unbill zu erbitten. Er ist angeblich für viele Wundertaten verantwortlich, ganz etwa so wie die Heiligen in der christlichen Religion. Wer es glaubt, dem hilft es vielleicht.

Die Statue thront auf einem künstlichen Hügel, die Skulptur selber ist 12 m hoch und ist schon von Weitem sichtbar. Am heutigen Sonntag waren viele Thais vor Ort und darunter mischten sich noch zwei Farangs.

Geld wird für alles Möglich gespendet, hier werden diese auf einem vergoldeten Styropor-Krokodil angepickst. Wozu wohl? Manche der einzelnen Nötli werden von Notizen begleitet, die Texte waren für mich. jedoch. unleslerlich.

Für 4000 Baht - CHF 105 - kann man auch ein Solar-Panel für die Tempelanlage spenden. Hier gibt es offenbar nicht wie in Lieli Leute, welche sich an Solarpanels stören und diese sinnvolle Installation auf meinem Dach verhindern. Der Spender kann seinen Namen hinten auf dem Panel anbringen und so den Strom auf seinen Namen taufen.

Von Nahem gesehen wirkt der steingewordene Mönch sehr in Gedanken versunken.

Einen ähnlichen Gesichtsausdruck zeigt auch dieser Junge, der in der Nähe seiner Mutter in einem Handy einen Film ansieht. Die Mutter betreibt einen Stand wo sie Esswaren verkauft.

Einmal mehr gab es auch hier einen Andachtsort mit vielen Hähnen. Im Buddhismus steht der Hahn für die Gier im Menschen. Er wird trotzdem verehrt, um ihn nicht zu verärgern und die Gier heraufzubeschwören. Es scheint Gier in allen Formen und Grössen zu geben: Kleinste, mittlere und auch übermenschlich grosse. Schliesslich kann sie noch die unterschiedlichsten Farben annehmen.

In vielen Anlagen und Gärten in Thailand finden sich die Kanonenkugel-Bäume (Couroupita guianensis) , eine Pflanze, welche ursprünglich aus Guyana in Südamerika stammt aber mittlerweile in vielen tropischen Ländern als Zierpflanzen gepflanzt wird. Die Kanonenkugeln können gegessen werden, sollen aber einen fauligen Geruch haben und verrotten deshalb meist unterhalb der Bäume.

Diese hübsche Blüte wachst an einem dünnen Ästlein direkt aus dem dicken Stamm. Ob sich wohl auch hier mal eine grosse Kanonenkugel bildet?

Schliesslich muss ich noch über eine für uns sehr wichtige Institution in Thailand berichten. Die Tankstellen der Gesellschaft PTT verfügt über zwei sehr wichtige Anlagen. Einerseits über immer sehr saubere Toiletten und ebenso wichtig auch ein Cafe Amazon. Ein 7Eleven ist ebenfalls immer vorhanden. Dort werden die notwendigen Dinge des Alltages verkauft. Milch, Wasser, Brot, Zigaretten, Bier, Lebensmittel und auch Drogerie-Artikel.

Die Cafe Amazon haben hervorragenden Kaffee im Angebot. Daneben gibt es auch kleine Snacks und andere Getränke. Mit dabei ist immer ein roter Ara aus Holz.

Neben dem Lokal ist auch immer einen Aussenbereich mit Holzmöbeln und üppiger Vegetation. Ein idealer Ort um sich etwas von den Verkehrsstrapazen zu erholen. Die meisten Einheimischen sitzen im klimatisierten Verkaufslokal nur Paul und ich suchen uns jeweils einen Platz an der Wärme.
Unser heutiges Nachtessen fanden wir im an unser Hotel angrenzenden Tamarind Night-Market.
