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- Kategorie: Thailand 22
Hua Hin - Bahnhof und Khao Takiab mit dem Wat Khao Lad
Unser erster Besuch galt heute dem alten Bahnhof von Hua Hin. Die thailändische Königsfamilie liess Ende der 20-er Jahre des letzten Jahrhunderts in Hua Hin einen Sommerpalast bauen. Ein Zug fuhr schon damals von Bangkok bis nach Hua Hin und der entsprechende Bahnhof musste selbstverständlich ebenfalls erbaut werden.

Das Hauptgebäude besteht aus Holz und dementsprechend ist es an einigen Stellen schon ziemlich morsch. das feucht-heisse Klima macht einen ganzen Job. Doch insgesamt ist es immer noch beeindruckend.

Dieses Bahnhofsschild ist so bekannt, dass in ganz Hua Hin viele Strassen mit solchen Schildern angeschrieben sind. Auch finden sich Speisekarten in dieser Form in einigen Restaurants. Hinter dem Schild steht der königliche Wartesaal, der lediglich von den Mitgliedern der Familie benutzt werden durfte.

Seit meinem letzten Besuch im Januar 2019 hat sich sehr viel verändert. Die neue Hochbahn, welche Bangkok mit Hua Hin verbindet, wird auch einen neuen Bahnhof haben. Dieser ist aber noch im Bau, aktuell wird der alte noch benützt.

Tickets für die Züge können direkt im Bahnhof gelöst werden. Die thailändische Eisenbahn hat noch nicht alles wegrationalisiert.

Der nächste Stopp galt dann einem Aussichtspunkt etwas südlich von Hua Hin, Der Khao Takiab liegt am südlichen Ende des langen Sandstrandes von Hua Hin und steigt bis auf 200 m hoch. Zuoberst steht ein Tempel, das Wat Khao Lad, auch Monkey-Temple genannt. Eine Treppe führt bis zum Tempel hinauf. Da es heute lediglich knapp 30° warm wurde, war der Aufstieg nicht sehr schweisstreibend.

Der Aufstieg lohnte sich, denn von oben gab es eine schöne Rundsicht, unter anderem auch auf den ganzen Strand von Hua Hin und bei sehr guter Sicht sogar bis nach Cha-Am, dem nächsten nördlichen Ort.

Monkey Temple heisst die Anlage unter anderem auch deshalb, weil es hier sehr viele Affen gab. Einer schiss uns noch aufs Auto. Diese Tiere sind auch bekannt dafür, dass sie den Touristen die Sachen entreissen. Alles in Rücksäcke oder Taschen verstauen, sonst ist das Handy schnell in Affenhand.

Unweit vom Parkplatz gibt es noch einen chinesischen Tempel mit einer Figur, wie ich sie noch nie sah. 20 Arme und 21 Gesichter …

Vor der Figur steht ein Geländer, welches aus symbolisierten Drachen bestand. Diese züngeln gegen eine stilisierte, brennende Sonne. Sehr farbenfroh.

Ziemlich dämonisch sah dieser Krieger aus. Leider keine Inschrift in einer Sprache, die ich hätte entschlüsseln können.

Ein dicker Buddha ist immer glücklich. Dieses Exemplar hatte ein grosses Loch im Bauch, ein stilisierter Bauchnabel? Paul meinte, darin könne man ja die üblichen Knaller explodieren lassen, das gäbe sicher einen lustigen Effekt.

Zurück beim Hotel waren viele Parkplätze frei, gestern waren alle von normalen Autos besetzt und diese verdeckten die Installation. Ich sah hier die erste E-Auto-Ladestation in Thailand. Gebaut vom ABB. Der Fortschritt hält auch hier Einzug!
