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Rückfahrt in Richtung Panama City
Westlich von David gibt es für uns in Panama nicht mehr viel zu sehen, ausser der schönen Inseln in Bocas del Toro, welche aber auf der anderen Seite der Berge an der Karibik liegen. Um dorthin zu gelangen, hätten wir einen ganzen Tag fahren müssen, um dann zwei Tage in einer schönen Lodge zu sein. Anschliessend dann zwei ganze Fahrtage zurück nach Panama. Dazu hatten wir keine Lust. Und schöne Strände gibt es auch anderswo.
Für die letzten Tage in Panama buchten wir uns deshalb ein schönes Hotel direkt am Meer, das lediglich etwas mehr als 130 km von Panama entfernt liegt. Dort sind wir für drei Nächte gebucht und können dann entspannt in die Stadt zurück kehren. Die Tage hier nutzen wir zur Planung der Reise in Costa Rica. Mietautos sind sehr schwierig zu finden und jene, die doch verfügbar sind, kosten für die 40 Tage mit den notwendigen Versicherungen gegen 5’000 US$! Vermutlich werden wir eine Rundreise mit einzelnen Flügen und lokal dann Taxi-Fahrten planen. Abseits von San José sind die Autos eher verfügbar.

In Panama sind die meisten Personen mit zwei Impfdosen versehen, die Werbung für die dritte Dosis ist allgegenwärtig. Hier gibt es keine Covidioten, die gegen die Massnahmen kämpfen.

Etwa 50 km vor unserem Ziel gibt es einen grossen Windpark, wo die Turbinen mit Volllast laufen. An dieser Stelle weht der Wind sehr stark, so dass die Energie-Ausbeute wohl sehr gut ist.

In Panama vermissen wir die kleinen Dörfer mit den Cafés, wo man während einer langen Fahrt eine willkommene Pause einlegen kann. Im Westen gibt es kaum grössere Siedlungen und dementsprechend auch fast keine Tankstellen. Bei Tankstellen findet man meist eine Toilette, sonst ist es fast unmöglich, seine Geschäfte zu erledigen. Je näher Panama City kommt, desto mehr Siedlungen gibt es und dementsprechend auch Tankstellen. Die Terpel-Kette ist oft mit Lokalen von Va&Ven ausgestattet. Dort gibt es alles, was das Traveller-Herz begehrt.

Die erste e-Tankstelle gab es hier ebenfalls. Diese ist vorbereitet, jedoch noch nicht betriebsbereit. Die e-Mobilität scheint auch in Panama anzukommen!

Im Lokal gilt Social Distancing. Bei den Fensterplätzen wechseln sich zugängliche und gesperrte Sitzbänke ab. Rosa Bären besetzen die gesperrten Plätze, Ruth hätte gerne einen der Bären für ihre Sammlung mitgenommen. Ich konnte sie aber noch überzeugen, dies sein zu lassen, da wir einen zusätzlichen Koffer benötigen würden. So besetzen sie nun weiterhin alle die gesperrten Sitze.

Als weiteres Angebot bei Va&Ven gibt es neben sauberen Toiletten auch Waschmaschinen und Trockner, welche offenbar einem Bedürfnis entsprechen. Die US-Amerikanischen Geräte sind kommerzieller Natur und somit auch sehr schnell.

Die Va&Ven sind sehr modern, die Kunden können mit einer Chat-App ihre Bestellung mit der geschätzten Ankunftszeit aufgeben und die Produkte sind bei der Ankunft bereit. Zum Abholen stehen zwei reservierte Parkplätze zur Verfügung.
Die nächsten zwei Tage bleiben wir nun in unserem Hotel und vertreiben uns die Zeit mit Baden, Zeitung lesen sowie der Detailplanung der Costa Rica Reise. Es wird also kaum grössere Einträge geben.
