- Details
- Kategorie: Canarias 20
Eine weitere kleine Ortschaft in der Nähe - Tacoronte
Das Wetter liess uns heute morgen im Stich, der Himmel war bedeckt und die Sicht schlecht. Wir liessen den Tag deshalb langsam angehen und buchten am Vormittag zuerst einmal die Weiterreise. Am Samstag fliegen wir auf die Nachbarinsel Gran Canaria, wo wir die nächsten beiden Wochen verbringen werden. Das Auto ist auch bereits gebucht und ein Hotel für die ersten drei Nächte haben wir ebenfalls. Dann sehen wir weiter.
Tacoronte liegt etwa 10 km nördlich von uns auf der Hocheben über dem Meer. Früjer war es eine bedeutende Ortschaft, heute ist es immer noch ein mittelgrosser Ort mit allem, was dazu gehört.

Am Hauptplatz steht diese Kirche, sie ist Teil des ehemaligen Augustiner-Klosters. Das Ensemble wurde 1664 erbaut. Die Stadt war einst recht wohlhabend, um 1680 kam es aber zu einer grossen Krise im Weinbau, in deren Folge viele junge Männer nach Venezuela und Kuba auswanderten.

Das Kloster existiert nicht mehr, in den ehemaligen Möchszellen finden heute wechselnde Kunstausstellungen statt. Die einzelnen Zellen öffnen sich zum schlichten Kreuzgang. Heute nachmittag waren wir die einzigen Besucher. In der Stadt soll zur Hochzeit des Tourismus kaum ein Parkplatz zu finden sein, heute war das kein Problem.

In Tacoronte soll es noch viele gut erhaltene älter Häuser geben, von denen dieses weisse sicher ein Vertreter ist. Auch das rote auf der linken Seite macht einen guten Eindruck.

Dieses Gebäude hier andererseits hätte dringend einen Haarschnitt nötig: Die Aeonium (Aeonium) wachsen aus jeder Ritze des Daches. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ziegel noch dicht sind und den Regen draussen halten.
