- Details
- Kategorie: Canarias 20
Ein Spaziergang, dann Planung und Buchung

Im Norden unseres Hotels liegt die Playa Fanabe, wo sich abseits des Strandes viele Läden und Restaurants abwechseln. In diesem Lokal mit einem zwar französischen Namen essen offenbar vor allem Engländer. Deren typisches Frühstück mit Würstli und Bohnen war hier im Angebot. Das Bier, welches direkt nebenan angepriesen wurde, fliesst in dieser Gegend in rauen Mengen. Ein kleines Bier, eine Caña, schlägt mit 1€ zu Buche, während ein halber Liter, eine Jara, mit 1.5€ verrechnet wird. Schon um 10 Uhr morgens sitzen viele Urlauber in Shorts und ärmellosen Leibchen vor ihrem ersten (?) Bier.

Der Strand von oben gesehen, halbmondförmig und aus dunkelgrauen Sand bestehend. Direkt dahinter Strandliegen, hier Hamacas genannt, und Sonnenschirme. Pro Tag kosten diese 6€, heute waren allerdings fast alle leer, viele sogar mit Bändern abgesperrt. Die wenigen Touristen lohnen keinen grossen Aufwand. Und ab diesem Wochenende wird es wohl noch leerer, da viele Reisebüros aus England alle Reisen abgesagt haben.

Das Meer war heute sehr schön blau, ein starker Wind blies aus Nord-Westen auflandig und zauberte als Kontrast ab und zu kleine weisse Wellenkämme aufs Meer. Im Hintergrund rechts des Yucca ist unter den Wolken La Gomera zu sehen, eine der grösseren Inseln des Archipels.

Der Sandstrand in Fanabe ist zwar nicht gerade Karibik-like, doch es ist der einzige mit Sand im Süden Teneriffas. Jeden Morgen wird der Sand vom angeschwemmten Dreck gereinigt.
Morgen verlassen wir den Süden der Insel und fahren in den Nord-Westen in die Gegend von Santa Cruz de Tenerife. Heute Nachmittag suchte ich am Pool noch die nächste Unterkunft und buchte schliesslich etwas. Dazwischen schaute ich immer mal wieder ins Internet, voller Spannung auf den Ausgang der Wahlen in den USA wo der Vorsprung des Amtsinhabers minütlich dahin schmolz und hoffentlich bald mit dessen Abwahl endet.
