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- Kategorie: Mexico 08/09
Granit Mocken und seltsame Bäume
Als uns heute Morgen der Tag mit schönstem Sonnenschein empfing, machten wir uns direkt nach dem Frühstück in den Joshua Tree National Park auf. Dieser liegt gute 50 km von Palm Springs entfernt im Osten. Seine Hauptmerkmale sind gewaltige Granit Brocken, die zum Teil wie grosse Murmeln in der Landschaft liegen und dann den Joshua Trees, sehr eigenwillige Bäumen aus der Yucca Familie (Yucca brevifolia). Zusammen formen sie eine eigenartige, sehr schöne Landschaft.

Von einem Aussichtspunkt öffnet sich eine ausgezeichnete Sicht auf das Tal von Palm Springs mit dem Mount Jacinto. Der dunkle Strich in der Mitte des Bildes markiert den St. Andreas Graben, der Kalifonien fast der ganzen Länge nach durchschneidet und damit eine der aktivsten Erdbebenzonen der Welt erzeugt. Die Ozeanische Platte schiebt sich hier unter die Kontinentale Platte und sorgt so für häufige Erdbeben.

Palm Springs wird durch eine Bergkette vom Pazifik abgeschottet und hat deshalb ein wüstenähnliches Klima. Heute kam uns dies zugute, da am Pazifik den ganzen Tag über Regen fiel, die schwarzen Wolken aber erfolgreich von diesem Tal abgehalten wurden. Dies ist typisch für diese Gegend, der jährliche Regenfall ist signifikant tiefer als jener weiter westlich.
Auf einer kleinen Hügelkette stehen viele Windgeneratoren, die vom hier häufigen starken Wind ausgezeichnet angetrieben werden und viel Strom produzieren. Immer mehr solcher Generatoren werden gebaut und tragen so zur Energieversorgung von Palm Springs bei.

