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Zum Surferparadies wo die Wellen Feiertag hatten
Ein Tagesausflug von Peniche führte uns heute nördlich nach Nazaré, der Stadt mit den angeblich weltweit grössten Wellen.

Am Dorfplatz von Nazaré steht die imposante Kirche, welche am heutigen Pfingstsonntag gut besucht war. Wir statteten ihr erst einen Besuch ab, als die Menge schon wieder draussen war.

Der Innenraum zeugt vom Wohlstand vergangener Zeiten. Viel Gold aus den Kolonien, vor allem aus Brasilien, verziert die Wände.

Der Strand südlich der Stadt hat eindrückliche Dimensionen und heute sogar einige Badende angelockt. Hinter dem Strand sind die neuen Quartiere der Stadt.

Der eigentliche Surfstrand liegt nördlich der Stadt. Am heutigen Pfingstsonntag hatten auch die Wellen Feiertag. Die wirklich grossen Wellen treffen hier im späteren Herbst auf Land. Hier wurden schon einige Weltrekorde ersurft. Auf Youtube zeigt ein Film einen solchen Weltrekord von Sebastian Steudtner auf einer 26 m Welle. Nichts für mich.

Schliesslich konnte ich noch eine Erinnerung auffrischen. Als meine damalige Lebensparnerin und ich im Sommer 1984 zu unserer grossen Reise durch Europa und Nordafrika aufbrachen, machten wir im September auch in Nazaré einen Zwischenstopp und besuchten in dieser Arena einen Stierkampf der portugiesischen Art. Der Stier kommt dabei lebend aus der Arena. Aber auch diese Tierquälerei sagt mir nichts.

Auf dem Rückweg stoppten wir noch in Obidos, einer hübschen Kleinstadt mit einer intakten Altstadt, die noch vollständig von einer Stadtmauer umgeben ist. Meine Beine waren schon recht müde und ich setzte mich in die Sonne und liess meine Begleiter die Stadt noch weiter erkunden.

Vom Parkplatz aus führt der Weg durch ein Tor in der Befestigungsmauer in die Stadt.

Wie in allen portugiesischen Städten gibt es auch in Obidos mindestens eine Kirche, diese steht neben einer imposanten Linde auf einem lauschigen Plätzchen.