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Fahrt im Tunnel - oder doch fast wie

Von Cancun bis Valladolid sind es auf direktem Weg etwas weniger als 200 km, auf den Nebenstrassen kommen einige mehr zusammen. Wir hofften, über die Umwege mehr zu sehen. Ausser einigen kleinen Ortschaften - eher lockere Ansammlungen von Häusern - gibt es wenig zu sehen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Yucatan sehr flach und zudem dicht mit Büschen und kleinen Bäumen überwachsen ist. Die meist 4 bis 5 m hohen Pflanzen auf beiden Seiten der Strasse vermitteln das Gefühl, in einem Tunnel zu fahren. Nur das Dach fehlt.

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Kurz vor dem Übergang der Zone Hotelera in die städtischen Quartiere zeigt eine gigantische Landesflagge den überwältigenden Patriotismus der Mexikaner.

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Unser Hotel in Valladolid heisst Meson del Marques, ein umgebauter Adels-Palast , der über einen malerischen Innenhof verfügt. Darin werden abends die schmackhaften Spezialitäten serviert, auch das Frühstück findet hier statt.

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Direkt gegenüber des Hotels liegt der Zocalo, der wichtigste Stadtpark in Valladolid. Selbst die Verkäufer von Süssigkeiten verklicken ihre Wartezeit mit Surfen im Internet. Ein Gratis-WiFi ermöglicht dies. Die Stadt hat erkannt, dass ein schrankenloser Zugang zum Internet wichtig für die Stadtentwicklung ist. Der private Zugang ins Web ist für Mexikaner sehr teuer und deshalb nicht weit verbreitet.

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Auch Glaces werden überall verkauft - kein Wunder bei diesen angenehmen Temperaturen tagsüber. Bei diesem Verkäufer läuft gerade nicht viel, so dass er etwas ausruhen kann.

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Die lokalen Maya-Frauen tragen fast ausschliesslich ihre Trachten, hier sind frische Früchte im Angebot. Speziell sind die bis auf die weisse Haut geschälten Orangen, welche in Plastiksäcken verkauft werden.

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